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CAPE EPIC l Stage 6 - Hard Ride l

Gipfelglück & Freerideträume

Nach bereits 5 ereignisreichen Etappen wartete nun mit der Königsetappe der nächste ricthige Hammer. Auch wenn sich die 2300 Höhenmeter auf 123 Kilometer weg nicht sonderlich von den letzten Tagen unterscheidet, so waren es hier vor allem die letzten 30 Kilometer, welche den Großteil des Höhenunterschieds parat hielten.

Im neutralisierten Konvoi ging es aus Worcester hinaus. Auf  der breiten Straße dann der scharfe Start und gleich schnellte die Tachonadel jenseits der 40 km/h Marke. „Wir wollten bis in die ersten Berge bei km 35 an der Spitzengruppe dran bleiben, um uns im Windschatten etwas verstecken zu können.“ war das erklärte Ziel der Beiden. Immer wieder verließ die Strecke die breite Piste, um mit kleinen, aber feinen Kuppen zusätzliche Hindernisse einzustreuen. Nur nicht den Anschluss verlieren - denn allein im Wind hatte man hier keine Chance.
Nach der ersten Verpflegung dann in die erste Bergkette und sofort riss die Gruppe auseinander und die MTB-Profis zeigten wo der Hammer hängt… Steinige und verblockte Trails zogen sorgsam den Saft aus den Muskeln. Auch wenn Svens Magen immer noch nicht der alte war, so kannten sie ordentlich Druck machen. Doch diesmal schlug der Defektteufel zu – Platten an Arndts Hinterrad, welcher dank Tubeless System mit CO2-Patrone und einem Schlückchen frischer Latexmilch wieder in Form und Funktion gebracht wurde. Na dann kanns ja weitergehen… Durch ein einsames Tal geht es bei Kilometer 95 in Richtung des entscheidenden Anstiegs nach Porcupine Hills. Wie erwartet extrem steil, aber dazu auch noch sehr ausgewaschen und sandig. Über eine weite Ebene durch das Naturreservat Groenlandberg ging es dann weiter in die Downhills Richtung Ziel.

Hier konnten Arndt & Sven zusammen mit dem tschechischen Team Specialized CZ noch ein paar vor ihnen liegenden Teams auffahren. Auch die Trails der letzten 20 Kilometer in Thandi und Oak Valley zauberten nachmal ein Lächeln aufs Gesicht. Durch ein Waldgebiet ging es in engsten, flowigen Trails bergab bis ins Ziel. Ein Traum für jeden MTBler…

Platz 23 - und wieder in den Top 25 platziert. Super Sache.

So langsam geht auch der Blick in Richtung Gesamtklassement. Dazu immer die Hoffnung das das Wetter hält und man weiterhin von Stürzen und Defekten verschont bleibt. Denn „im Fahrerlager werden jeden Tag mehr und mehr Zelte frei - das Cape Epic zeigt seine Zaehne.“ sagt uns Sven.

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